
Die Berliner Ibn-Rushd-Goethe-Moschee steht für einen liberalen, progressiven und inklusiven Islam. Männer und Frauen beten dort gemeinsam, Frauen können Predigten halten, das Gebet leiten oder als Imam:in tätig sein. Zugleich ist die Moschee ein Safe Space für die LGBTQIA + Community. Die dortige Anlaufstelle „Islam und Diversity“ bietet queeren Muslim:innen Unterstützung und Beratung an. Das Team der Moschee setzt sich für Toleranz sowie einen interreligiösen Dialog ein und beteiligt sich auch an Aktionen gegen Antisemtismus.
Seyran Ateş, Anwältin und Frauenrechtlerin, gründete und eröffnete die Moschee 2017. Sie lebt seit vielen Jahren unter Polizeischutz. Die Moschee und ihre Mitarbeiter:innen sind immer wieder Ziel von Anfeindungen, Hetze, Morddrohungen und Anschlagsplänen. Nach Terrordrohungen wurde die Moschee 2023/2024 für einige Zeit ganz geschlossen.
2025 erschien im Querverlag das Buch „Liebe ist halal“, herausgegeben von Carolin Leder, Tugay Saraş und der Ibn-Rush-Goethe-Moschee. Zahlreiche Lesungen und Diskussionsveranstaltungen begleiteten die Veröffentlichung.
Die Fotoreportage hat die Moschee und ihre Mitarbeiter:innen 2025 bei ihrer Arbeit in der Moschee, bei Lesungen und einem multireligiösen Gottesdienst anlässlich von CSD & Pride Month in der St. Marienkirche begleitet.















