Dieses Fotoprojekt suchte im Sommer 2026 nach Spuren aus der Zeit des Nationalsozialismus. Im Brandenburgischen Trebnitz und Wulkow mussten in den Jahren 1944/1945 etwa 1000 Menschen unter schrecklichen Qualen Zwangsarbeit verrichten. Sie wurden dorthin aus verschiedenen europäischen Ländern verschleppt, zu Bauarbeiten gewungen, mussten auf Gutshöfen und in der Landwirtschaft arbeiten. An mehreren Orten, wie beispielsweise dem Bahnhof in Trebnitz und dem Wald in Wulkow, wird an diese Verbrechen erinnert. Engagierte Initiativen vor Ort machen die dortige Geschichte sichtbar und erinnern an die Verbrechen. Viele Spuren und Baracken sind im Laufe der Jahrzehnte entfernt worden oder durch Vegetation verdeckt, andere sind noch zu finden oder zu erahnen.











